Warum der DsiN-Talk „Medienkompetenzen in der Schule“ jetzt besonders relevant ist
Am 10. Februar 2026, dem Safer Internet Day, nimmt Deutschland sicher im Netz e. V. (DsiN) mit dem DsiN-Talk „Medienkompetenzen in der Schule“ ein zentrales Zukunftsthema in den Fokus: Wie können junge Menschen befähigt werden, sich sicher, selbstbestimmt und souverän im digitalen Raum zu bewegen?
Ich habe mich für die Veranstaltung angemeldet und werde online teilnehmen. Als offiziell zertifizierter Digitalführerschein-Multiplikator des DsiN – Deutschland sicher im Netz e. V. verfolge ich diese Diskussion nicht nur interessiert, sondern auch aus einer klaren fachlichen und praktischen Perspektive. Der Talk knüpft inhaltlich an viele Fragen an, die mich in meiner Arbeit seit Jahren begleiten – von digitaler Kompetenz, über KI-Kompetenzen, bis hin zu inklusiven Bildungsangeboten wie dem Digitalführerschein.
Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation im digitalen Zeitalter
Ob Online-Betrug, Desinformation, algorithmische Beeinflussung oder KI-generierte Inhalte – Jugendliche wachsen heute in einer hochkomplexen digitalen Umwelt auf. Medienkompetenz bedeutet daher längst mehr als reine Bedienkompetenz. Es geht um:
- kritisches Denken und Einordnung von Informationen
- sichere Kommunikation und Datenschutz
- Verständnis für digitale Geschäftsmodelle und Plattformlogiken
- verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz
- Stärkung von Resilienz und Selbstwirksamkeit im Netz
Der DsiN-Talk greift diese Fragen auf und bringt Perspektiven aus Politik, Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammen. Genau diese multiperspektivische Betrachtung ist entscheidend, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Safer Internet Day 2026: Schutz und Selbstständigkeit zusammendenken
Ein zentrales Spannungsfeld der Diskussion lautet: Wie gelingt Schutz im Netz, ohne die Selbstständigkeit junger Menschen einzuschränken?
Aus meiner Sicht ist die Antwort klar: durch Bildung statt reiner Regulierung. Schutzmechanismen sind wichtig – aber ohne Kompetenzaufbau bleiben sie fragil. Jugendliche brauchen:
- Orientierungswissen
- praktische Übungsräume
- altersgerechte, lebensnahe Lernformate
- Vorbilder und vertrauenswürdige Begleitung
Genau hier setzen Projekte wie der Digitalführerschein oder praxisorientierte Schulungen an, die ich in unterschiedlichen Kontexten begleite.
Anschluss an meine bisherigen Arbeiten und Projekte
Der DsiN-Talk fügt sich nahtlos in Themen ein, die ich bereits in meinen bisherigen Beiträgen und Projekten vertieft habe:
Digitale Souveränität & Digitalführerschein
Digitale Souveränität entsteht nicht zufällig – sie muss systematisch aufgebaut werden. Der Digitalführerschein bietet hierfür eine strukturierte Grundlage:
https://mitbildungzumgemeinwohl.de/digitale-kompetenz-2025-digitale-souveraenitaet-fuer-alle-mit-dem-digitalfuehrerschein-ki-training-und-digitaler-barrierefreiheit-sicher-und-inklusiv-in-die-zukunft/
Austauschformate & Vernetzung
Formate wie der DiFü-Coffee Break zeigen, wie wichtig kontinuierlicher Austausch zwischen Praxis, Bildung und Innovation ist:
https://mitbildungzumgemeinwohl.de/mein-rueckblick-auf-den-difue-coffee-break-innovationen-fuer-den-digitalfuehrerschein/
Praxisnahe Weiterbildung & VHS-Angebote
Medienkompetenz muss niedrigschwellig, praxisnah und regional verankert sein – etwa über Volkshochschulen:
https://mitbildungzumgemeinwohl.de/projekt/praxisorientierte-schulungen-an-der-vhs-heide-im-rahmen-des-digital-learning-campus/
Digitale Teilhabe & Inklusion
Besonders wichtig ist mir der inklusive Blick auf Medienkompetenz, etwa für Menschen mit Behinderungen:
https://mitbildungzumgemeinwohl.de/projekt/internetfuehrerschein-workshop-zur-foerderung-der-digitalen-teilhabe-von-menschen-mit-behinderung-startet-naechste-woche-in-schleswig-holstein/
Ausblick: Was ich mir vom DsiN-Talk erhoffe
Vom DsiN-Talk zum Safer Internet Day 2026 erwarte ich:
- konkrete Impulse für schulische und außerschulische Bildung
- eine stärkere Verzahnung von Medienbildung und KI-Kompetenz
- klare Verantwortlichkeiten zwischen Staat, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft
- praxisnahe Ansätze statt rein abstrakter Forderungen
Ich freue mich auf die Diskussion und darauf, die Erkenntnisse im Nachgang weiter einzuordnen – insbesondere im Hinblick auf digitale Kompetenz, KI-Bildung und den Digitalführerschein als Werkzeuge für mehr digitale Souveränität.
