Bildungsarbeit zur Stärkung der Gesellschaft, für die Offenheit und Vielfalt, mehr Toleranz und Verständnis

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Bildungsarbeit zur Stärkung der Gesellschaft, für die Offenheit und Vielfalt, mehr Toleranz und Verständnis

Bildungsarbeit zur Stärkung der Gesellschaft, für die Offenheit und Vielfalt, mehr Toleranz und Verständnis

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Audiobotschaft von Summer Shamma | vom 17.01.19

Frau Shorena Sikharulia von der Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen hat mich wegen dem Besuch des Staatssekretären am 17.Januar.2020 um eine kurze Audiobotschaft gebeten.

In Bezugnahme auf die Länderabende, wobei u.a. auch ich als Referent in 2019 bereits drei Male (in den Städten Meldorf, Heide und Marne) einen Vortrag über meine alte Heimat und Herkunft gehalten habe, möchte ich darauf eingehen, was es für mich konkret bedeutet, über mein früheres Heimatland Irak zu sprechen, wie ich mich dabei fühle und was meine Motivation ist.

Vorab eine kurze Vorstellung meiner Person:
. Mein Name ist Summer Shamma
. geboren im Irak, Kerbela
. seit 30 Jahren in Deutschland
. Online Marketing Coach
. Gründer, Geschäftsführer von:
. ARABtainment LTD (arabtainment.de)
und
. Mit Bildung zum Gemeinwohl gUG (eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft mit dem Zweck: Förderung von Bildung – siehe hierzu die Projekte auf mitbildungzumgemeinwohl.de – u.a. KurseUndWebinare.de – ein innovatives Bildungsportal für das Gemeinwohl, das verschiedene Lernformate bündelt).

Zur meiner Bildungsarbeit gehört u.a. auch selbst Vorträge zu halten. Veranstaltungsformate wie Länderabende sind eine sehr gute und wichtige Möglichkeit:
zur Stärkung der Gesellschaft, für die Offenheit und Vielfalt, mehr Toleranz und Verständnis, Wertschöpfung durch Wertschätzung, Gedankenfreiheit, Mitsprache, Ethik.

Irak ist mehr als Saddam, Ölkrise, Golfkrieg. Ich möchte das Bild in den Köpfen der Menschen über den Irak verbessern.
Land und Leute, Kultur (Musik, Schrift, Literatur etc.), Geschichtliches und Kulinarisches – so der Inhalt meiner Präsentation.

“Die Würde des Menschen ist unantastbar” – so das erste Gesetz des Deutschen Gesetzbuches.
In Dithmarschen leben Menschen aus über 100 Nationen.
Sich gegenseitig nicht als Objekt sondern Subjekt zu begegnen, ist eine grundsätzliche Voraussetzung für einen würdevollen Umgang und ein friedliches Miteinander.
Für den Erhalt einer direkten Demokratie ist u.a. diese Arbeit – Länderabende zu veranstalten – für eine soziale und offene Gesellschaft sicherlich sehr hilfreich.
Es wäre sehr gut, wenn es auch vor 30 Jahren solche Länderabende gegeben hätte – um so besser, dass es sie jetzt gibt.

Wir lassen uns auf etwas ein, wenn dieses etwas uns vertraut ist. Hierfür muss jedoch Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Angst, Liebe und Neugier sind die größten Antriebskräfte.
Menschen müssen sich gegenseitig erst überhaupt etwas zutrauen, bevor sie sich vertrauen zu können.
Hierfür ist es von immenser Wichtigkeit, dass sie sich auch und vor allem persönlich – und nicht nur digital u.a. in den sozialen Netzwerken – treffen, austauschen und aufeinander zugehen.

Wir sind alle – auf der einen oder anderen Weise – miteinander verbunden; ob wir es wollen oder nicht – gerade in dieser globalen Welt mehr denn je!
Schlicht gesagt:
wir sind eine Menschheitsfamilie.


zum Projekt “Länderabend: Irak-Vortrag über Kultur, Musik, Literatur

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